Aktualisierte Meldung zur Notbetreuung und zum Schulstart (Stand 09.06.2020)

Ab Montag, 15. Juni 2020, haben endlich alle Jahrgänge im tageweisen Wechsel unter bestimmten Bedingungen (siehe Leitfaden) Unterricht in der Schule. Detailliertere Informationen haben Sie in Elternbriefen erhalten.

Die Schule bietet eine Notbetreuung an:

  • Diese Notbetreuung gilt für Kinder der Klassen 1 bis 4.
  • Sie findet in der Zeit von 8.00 bis 13.00 Uhr in der Schule statt.
  • Verpflegung (Essen und Getränke) muss selbst mitgebracht werden.
  • Eltern müssen selbst für die Beförderung (Bringen und Abholen) sorgen.
  • Eltern müssen für passende Bekleidung sorgen, da die Betreuung überwiegend draußen (auf dem Schulhof) stattfinden wird.
  • Eltern müssen dafür sorgen, dass die Kinder alle nötigen Schulsachen und Materialien mitbringen. Die von der Schule gestellten Aufgaben werden in der Zeit der Notbetreuung bearbeitet.

Die Rundverfügung der Niedersächsischen Landesschulbehörde legt fest, dass diese Notbetreuung auf das notwendige Maß zu begrenzen ist. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Die Notbetreuung dieser Kinder ist nun auch möglich, wenn ein Elternteil (eine Person) im Bereich der kritischen Infrastruktur ist und ohne Notbetreuung an der Ausübung der erforderlichen Berufstätigkeit gehindert wäre.

Hierzu gehören folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
  • Beschäftigte im Bereich „zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Versorgung der Bevölkerung (Daseinsvorsorge), wie z.B. der Lebensmittelversorgung (Lebensmittelproduktion, -verarbeitung, und -handel)“,

Es sollen nun auch Kinder aufgenommen werden können, deren Eltern in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig sind.

Berufszweige von allgemeinem öffentlichen Interesse:

  • Energieversorgung (Strom, Gas, Kraftstoff),
  • Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung und öffentliche Abwasserbeseitigung),
  • Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß- und Einzelhandel),
  • Informationstechnik und Telekommunikation (insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze),
  • Finanzen (Bargeldversorgung),
  • Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, öffentlicher Personennahverkehr),
  • Entsorgung (Müllabfuhr)
  • Medien und Kultur-, Risiko- und Krisenkommunikation.

Bei den besonderen Härtefällen können auch folgende Gesichtspunkte Berücksichtigung finden: drohende Kindeswohlgefährdung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden, gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern, drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall.

Ziel der Einrichtungsschließung ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus, diese Priorität müssen alle stets im Blick behalten.

Daher gilt für alle genannten Berufsgruppen und -zweige weiterhin, dass sehr genau auf die dringende Notwendigkeit zu achten ist.

Sämtliche anderen Möglichkeiten der Betreuung (z. B. Urlaub, Krankheitstage, Schichtwechsel, Absprachen mit dem Arbeitgeber usw.) müssen nachweislich ausgeschöpft sein.

Dazu gehört auch die private Betreuung in Kleingruppen, das heißt: Eltern schließen sich zusammen und betreuen bis zu 5 Kinder (inklusive der eigenen Kinder) zu Hause.

Ab 11. Mai 2020 dürfen auch Tagesmütter / -väter die Betreuung wieder aufnehmen.

Für Elternpaare* gibt es eine Anpassung: Die Notbetreuung ist auch möglich, wenn EIN ELTERNTEIL in den genannten Berufsgruppen tätig ist. Für die anderen Gruppen gilt diese Regelung nur in Härtefällen (z. B. drohende Kündigung).

Nach wie vor MUSS ZWINGEND ein Antrag dafür gestellt werden.

Falls Sie auf dieser Grundlage Ihr Kind zur Notbetreuung in der Schule anmelden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie im Sekretariat (05401 9403) oder über die Notfall-Handynummer (0177 5836371) an, um Ihr Kind auf diesem Wege möglichst einen Tag vorher anzumelden.

Zudem benötigen Sie den Anmeldebogen zur Notbetreuung, die Bestätigung Schutz- und Hygienevorschriften und eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers.

Vielen Dank! Für Fragen oder besondere Anliegen ist das Sekretariat montags bis freitags von 8 Uhr bis 14 Uhr telefonisch erreichbar. Darüber hinaus können Sie jederzeit eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden, die zeitnah bearbeitet wird.

Bitte beachten Sie folgenden Elternbrief des Kultusministeriums und der Landesschulbehörde.

Link: Antrag auf Notbetreuung eines Kindes 

Link: Bestätigung Schutz- und Hygienevorschriften

 

* Erläuterung für die Anpassung bei Elternpaaren:

"Es ist ausreichend, wenn ein Elternteil in den genannten Berufsgruppen tätig ist     UND     ohne Notbetreuung an der Ausübung der Berufstätigkeit gehindert wäre."

Das heißt, es müssen beide Voraussetzungen gegeben sein.

Maßgebliches Kriterium ist, dass man ohne Notbetreuung an der Berufsausübung tatsächlich gehindert ist.

Beispiel: Mutter = Ärztin, Vater nicht berufstätig und nicht gesundheitlich eingeschränkt, Notbetreuung in der Regel nicht angezeigt, weil die Betreuung durch den Vater erfolgen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

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